Partnerstädte

Germany – Germering

Germering, eine Stadt mit beinahe vierzigtausend Einwohnern in unmittelbarer Nähe von München, entstand im Jahre 1978 durch die Vereinigung von Germering und Unterpfaffenhofen. Die Stadt hat eine reiche Vergangenheit, bei Ausgrabungen sind Funde aus der Steinzeit und der Römerzeit ans Tageslicht gekommen. In der Stadt gibt es zwei S-Bahn-Stationen, welche die Fahrt nach München erleichtern. Den Kunden stehen mehrere Einkaufszentren und ein Wochenmarkt zur Verfügung. Die im Stadtzentrum liegende Stadthalle bietet seit 1993 Platz für Theater- und Opernvorstellungen, Konzerte und Ausstellungen, aber auch Messen und Kongresse werden hier veranstaltet. Neben dem Gebäude befindet sich die städtische Bibliothek. Vom „Roßstall” von Germering werden im Roßstall-Theater Kulturprogramme und Theatervorführungen veranstaltet.

Die Stadt hat ein Jugendzentrum, eine Poliklinik, ein Schwimmbad, einen Strand, einen Fitness-Park, ein Eisstadion und Sportplätze.
Am Stadtrand befindet sich der Germering-See, der zum Baden ausgezeichnet geeignet ist.
Homepage der Stadt: http://www.germering.de

Video: Germeringi kirándulás.

 

Die Niederlande – Castricum

Castricum liegt 30 km nördlich von Amsterdam entfernt. Im Januar 2002 wurde die Stadt um die angeschlossenen nahe liegenden Siedlungen Limmen und Akersloot erweitert. Weitere Stadtteile sind Bakkum und de Woude. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf mehr als fünfunddreißigtausend.

Castricum liegt 3 km von der Nordsee entfernt, besitzt einen eigenen Seestrand, der vom Festland durch Dünen getrennt wird. Den Urlaubern stehen zwei Zeltplätze zur Verfügung. Amsterdam ist leicht, stündlich mit drei Zügen zu erreichen.

Akersloot liegt am Alkmaardersee, wo man auch segeln kann, da es mehrere Segelboothäfen hat. Limmen ist für seine Blumen berühmt.
In der Stadt befinden sich ein Kino, ein Schwimmbad mit Sauna, Bibliotheken, ein Museum, ein Altenheim, mehrere Mittelschulen, Sportparkanlagen und Kirchen verschiedener Konfessionen. Zwischen den beiden Städten besteht seit 1988 eine enge Verbindung.

Hompage der Stadt: www.castricum.nl

Finnland– Kouvola

Die Stadt befindet sich 130 km nordöstlich von Helsinki entfernt. Mit ihren neunzigtausend Einwohnern ist sie die zehntgrößte Stadt in Finnland. Sie ist der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt des Landes, sie hat direkte Zugverbindung nach Sankt Petersburg und China.

Der russische Zar Nikolaus II. hat 1910 aus rotem Backstein eine riesige Kaserne bauen lassen, das berühmte Gebäude beherbergt heutzutage die Universität. Kouvola ist ein bedeutendes Konferenzzentrum mit zahlreichen Unterkunftsplätzen von hohem Niveau. Die 11 Museen der Stadt, die Ausstellungsräume und Kunstzentren sind sowohl bei der

Bevölkerung, als auch bei den die Stadt besuchenden Gästen recht populär. Der die Stadtgeschichte erlebbar machende Spazierweg ist ein beliebter Ausflugsort. Im Freizeitpark Tykkimäki findet jeder eine ihm entsprechende Entspannungsmöglichkeit, während die Liebhaber der Aktivsportarten von den Golfplätzen und Skipisten, von Rafting und von einer alle Ansprüche erfüllenden Sporthalle erwartet werden. Die Wanderer finden auf dem Gebiet des Nationalparks Repovesi eine richtige Erholung, wo den Besuchern Wanderwege mit verschiedenen Streckenlängen und Schwierigkeitsgraden, Möglichkeiten zum Felsenklettern und eine Aussichtswarte zur Verfügung stehen. Der Vertrag über die Städtepartnerschaft wurde 1988 abgeschlossen und 2010 erneuert.

Homepage der Stadt: www.kouvola.fi, bzw. www.visitkouvola.fi


Kroatien – Opatija

An der Kvarner Bucht, dort, wo das Meer am tiefsten in das Festland eindringt, am Fuße des 1396 m hohen Učka Gebirges, am Mittelmeer liegt Opatija, Pfleger der kroatischen Fremdenverkehrs-Traditionen.

Die Stadt genießt alle Vorteile des gemäßigten mediterranen Klimas.

Das anfangs als Erholungsort der vornehmen Schicht bekannte Opatija wurde bald (1889) auch als klimatischer Kurort anerkannt. In der Nähe befinden sich attraktive Ausflugsorte wie das mittelalterliche Moscenice, Veprinac, Kastac, Ičiči, Ika, Lovran, Medveja, Moscenicka und Draga. Man kann nach Pula, Triest, zu den Plitvice-Seen und auf die Inseln schöne Ausflüge unternehmen.

Opatija bietet zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis: Festivals, Segelregatten und Angelwettbewerbe werden hier veranstaltet.
Am Adria-Pokal nehmen seit Jahren auch Angler aus Füred teil.

Die Gäste werden von unzähligen Restaurants, Cafés und modernen Hotels mit Swimmingpool mit geheiztem Meerwasser erwartet.

Homepage der Stadt: www.opatija.hr


Rumänien – Kovászna

Kovászna  befindet sich in Rumänien, in der südöstlichen Ecke der Karpaten, in einer schönen landschaftlichen Umgebung. Es hat 12.500 Einwohner, zu 80 % Ungarn.

Die Stadt ist berühmt für ihre kohlensäurehaltigen Bäder, Mofetten, ihr Krankenhaus mit 700 Betten und Sanatorien. Das Leben der Stadt wird vom Heiltourismus, von der wunderschönen Berg- und Waldlandschaft der Südkarpaten, sowie den historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt und deren Umgebung bedeutend geprägt. Es lohnt sich, einen Ausflug zum Saint Anna-See zu unternehmen, das Gedenkmuseum von Sándor Kőrösi Csoma, sowie das Geburtshaus von Kelemen Mikes mit dem darin befindlichen Museum in Zágon zu besichtigen, in dem sich auch das Gedenkzimmer der mit dem Kossuth-Preis ausgezeichneten Künstlerin Manyi Kiss befindet. Sie ist nämlich hier geboren und erzogen worden. In dem nahe liegenden Kézdivásárhely erwartet ein Museum für Industriegeschichte die Interessenten. Im Kurhotel Dacia kann man die dort verwendeten balneotherapischen und andere Heilmethoden kennen lernen. Die Stadt hat Balatonfüred 2003 ein Szeklertor geschenkt, das am Eingang zum Park an der Markthalle steht.

Homepage der Stadt: www.bailecovasna.ro


Italien - Arpino

Arpino liegt 120 km südlich von Rom und ragt im östlichen Teil des Abruzzo-Nationalparks 700 m hoch aus der durch Täler und Gipfel gegliederten Landschaft empor.

Die Geburtsstadt von Cicero gilt überall auf der Welt als das Zentrum der lateinischen Sprache. Mit seinen achttausend Einwohnern ist es zwar keine besonders bedeutende Siedlung, trotzdem gehört es, was die Kultur und die Künste anbelangt, – wie Balatonfüred – zu den bedeutendsten. In der auf ihre mehr als dreitausend Jahre alte Geschichte stolz zurückblickenden Kleinstadt war über mehrere Generationen die berühmte Künstlerfamilie Mastroianni tätig. Der Municipio-Platz, die Römerstraße, die Gässchen, die die Vergangenheit heraufbeschwörenden Innenhöfe, die mehrere tausend Jahre alten Baudenkmäler, der hinreißende Anblick der in unglaublich gutem Zustand erhalten gebliebenen Zyklopenmauern veranlassen die Besucher zu einer imaginären Zeitreise.

Die Stadt ist berechtigterweise stolz auf Marcus Agrippa, den Erbauer des römischen Pantheons, auf den als der Ritter von Arpino bekannten Maler Giuseppe Cesari, den Meister von Carravaggio und auf den römischen Konsul Caius Marius.

Das größte Fest der Kleinstadt ist das „Certamen Ciceronianum”, das heißt der internationale Latein-Übersetzerwettbewerb, an dem Studenten aus zahlreichen Ländern der Welt teilnehmen, um sich des großen Philosophen, Redners und Staatsmanns des Altertums, Cicero gedenkend miteinander zu messen.

Arpino pflegt nicht nur das historische Erbe, sondern denkt zugleich auch an die Nachwelt.

Mit den „In Stein gehauenen Gedichten” wurde eine wahre Gedichtflut ausgelöst, die den Schöpfern höchstwahrscheinlich für lange Zeit ein Denkmal setzen wird.

Jedes Jahr wird ein Dichter aus einem anderen Land der Welt eingeladen, damit er sich von der malerischen Umgebung inspirieren lässt und über die Stadt ein Gedicht schreibt.

Die Gedichte werden danach in Marmortafeln gemeißelt in Stein „eingebettet” und diese Buchseiten werden an verschiedenen Punkten der Stadt aufgestellt. Mit dem Gedichtbuch von Arpino könnte in Balatonfüred vielleicht der Park an der Tagore-Promenade mit den vielen von berühmten Schriftstellern, Dichtern, Wissenschaftlern und Politikern gepflanzten Gedenkbäumen verglichen werden. Arpino ist seit 2006 die Partnerstadt von Balatonfüred.

www.arpinoturismo.it

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Winter in the city